Sehr alleine betrete ich «Frau Gerolds Garten». Der trostlos eingezäunte Kiesplatz hinter dem Zürcher Containerpark ist nicht gerade Inbegriff der Romantik. Aber ich liege richtig: Eine Flotte von Mazda MX-5 steht bereit.
Und manch Single ist schon da und erledigt Papierkram (Fahrausweis und Unterschrift, die Verkehrsregeln einzuhalten). Während der Wartezeit stehen Männer und Frauen in Grüppchen – aber alle mustern unauffällig, wer einem gefallen könnte.
«Ich fahre!»
Doch vor das Flirten haben die Liebes-Engel von Mazda die Logistik gesetzt: Wir werden den Autos zugeteilt und Spielregeln ausgegeben. «Die Damen bleiben im MX-5 sitzen. Sie entscheiden auch, ob sie selbst fahren oder sich chauffieren lassen.» Meine erste Partnerin, Tabea, läuft zielstrebig auf Roadster Nummer 4 zu und entscheidet bestimmt: «Ich fahre!» Fragt dann aber doch noch: «Das ist doch in Ordnung für dich?» Selbstverständlich.
Nach dem Einstiegen wirds romantischer: Der MX-5 entpuppt sich als ideales Flirtmobil, da man sehr hauteng beieinander sitzt. Beim Losfahren zeigen aufheulende Motoren, dass offenbar einige schon länger keinen Handschalter mehr gefahren sind. Nach wenigen Metern reissen rote Verkehrsampeln unseren Amour-Konvoi auseinander, aber das Führungsauto wartet auf uns.
Deshalb – und wegen der grossen «Mazda Speed Dating»-Aufkleber – ziehen wir die Blicke an. Plötzlich bin ich ganz froh, will Tabea mit geschlossenem Dach fahren (was im MX-5 mit einem Handgriff geht).
Leider unterbrechen Funksprüche mit Abbiegeanweisungen das Turteln. Dafür zieht sich die Fahrt durch Zürich, und so werden aus 15 nun 30 Minuten. Tabea, von Beruf Flight Attendant, will am Ende trotzdem keine Nummern tauschen. Schade.
Beim Flirten fliegt die Zeit
Auf einem Parkplatz wechsle ich zu Anna. Sie hat das Dach offen und lässt mich fahren. Lag die Gesprächsführung vorher bei mir, ist jetzt die Dame am Flirtsteuer – weil ich meine Hände am Lenkrad habe und auf den Verkehr gucken muss.
Milde Sommerabendluft, es geht durchs Freiamt zum Hallwilersee. Die Haare im Wind, wird nun powergeflirtet: Jeweils ein Viertelstündchen lang lerne ich elf Damen kennen.
Wir plaudern auch über Autos, unsere Jobs und Botoxkuren von Promis, vor allem aber über uns. Denise und ich amüsieren uns bestens, als zwei Mazda vor uns falsch abbiegen. Der «Besenwagen» sammelt sie aber schnell wieder ein. Zweimal stockt die Partie bis zum Schweigen, oft aber wird gelacht. Besonders mit Reederei-Mitarbeiterin Regina.
Je länger ich sie chauffiere, desto schöner wird der Sommerabend. Leider endet auch diese Viertelstunde, doch sie gibt mir ihre Nummer.
Nach vier Stunden sind wir wieder in Zürich. Während sich die einen verdächtig schnell verabschieden, tauschen andere noch Nummern aus. Erst ein wenig später verlasse auch ich den Kiesplatz; alleine, aber mit zwei neuen Nummern im Handy. Mal abwarten...
SonntagsBlick: Was bezwecken Sie mit Ihrer Speed-Dating-Idee?
Matthias Walker: Wir wollen für Singles ein Erlebnis mit Mazda schaffen, das unsere Marken-Philosophie widerspiegelt: Konventionen brechen. Mit Speed Dating gelingt uns das doppelt, in dem wir das Date ins Auto verlegen und die Pärchen nebeneinander und nicht wie üblich gegenüber sitzen. Gegenübersitzen ist psychologisch die schlechteste Sitzposition für ein erstes Date, daher ist unser Zweisitzer MX-5 das ideale Flirt-Fahrzeug.
Wie ist der Erfolg?
Wir sind sehr zufrieden! 1600 Singles können mitmachen, mit 4700 Bewerbungen wurden wir förmlich überrannt. Je ein Speed Dating in Lausanne und Zürich führten wir zudem mit gleichgeschlechtlichen Singles durch. Erfolg? 98,7 Prozent der Teilnehmer würden unser Speed Dating weiterempfehlen und ich weiss, dass sich mindestens vier Paare bei uns gefunden haben.
Wird Mazda zum Kuppler der Nation oder bleibts bei dieser einmaligen Aktion?
Wir schliessen unsere Aktion mit dem letzten Anlass am 2. Oktober in Bern ab. Unsere Idee kam in der Mazda Europa Zentrale aber sehr gut an. Und so kommts vielleicht schon bald auch in anderen Ländern zu Mazda Speed Datings. In der Schweiz wird es aber mit ziemlicher Sicherheit keine zweite Welle geben.
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Spiele live mit und gewinne bis zu 1'000 Franken! Jeden Dienstag, Mittwoch und Donnerstag ab 19:30 Uhr – einfach mitmachen und absahnen.
So gehts:
- App holen: App-Store oder im Google Play Store
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