Der Genfer Autosalon ohne Rinspeed? Undenkbar! Zum 39. Mal sorgt der Autovisionär Frank M. Rinderknecht aus Zumikon ZH mit seinem Ideenlabor für Ausblicke in unsere Autozukunft. Aber den Oasis gabs schon im Januar an der Techmesse CES in Las Vegas (USA) zu sehen, ehe er in der Heimat glänzt. Wird Genf für Rinderknecht unwichtiger?
«Keineswegs», betont Rinderknecht, «aber das sind zwei Welten, die sich ergänzen.» Und sein Oasis ergänzt die Autowelt um «eine Bühne für Technologien», so Rinderknecht. Der autonome und elektrische Cityflitzer entstand mit Partnern wie Harman oder GF.
Ideen und Spielereien
Eher ein Gag in Anlehnung ans Urban Gardening sind im Oasis wachsende Pflänzchen, die automatisch gegossen werden. Aber es steckt auch realitätsnahe Innovation drin.
Nur ein Beispiel: Der Oasis spiegelt Fahrinfos via holographisches Head-up-Display in die Frontscheibe – und die Navipfeile liegen vom Fahrer aus dann quasi auf der tatsächlichen Strasse. Woher das kommt? Aus der Westschweiz – vom Lausanner Startup WayRay.