Jetzt kann eigentlich nichts mehr schiefgehen: Der Genfer Autosalon kann kommen und seinen gewohnten Gang nehmen. Denn Ferrari, die traditionsreiche Sportwagenmarke aus Maranello (I), hat doch noch seine Weltpremiere für die nächste Woche startende Automesse bekanntgegeben.
Lange sah es so aus, als würden wir dieses Jahr erst am Lac Léman erfahren, was Ferrari für Kunden und Fans in Petto hat. Vor allem, weil der Mutterkonzern Fiat-Chrysler (FCA) entschieden hat, zu keiner Konzernmarke (Alfa Romeo, Ferrari, Fiat, Jeep, Maserati) vorab Infos bekanntzugeben.
Ferraris stärkster Serien-V8
Aber Ferrari ist eben keine Marke wie jeder andere und nutzt den Sonderstatus. So dürfen wir heute schon erste Bilder zum neuen F8 Tributo zeigen und mit ersten Infos garnieren. Der Name verrät schon, dass es sich um einen Tribut handelt, und diesen zollt der Nachfolger des 488 GTB dem V8-Motor.
So arbeitet hinter der zwei Sitzen der stärkste Achtender, den Ferrari je in einem Serienauto verbaut hat. 720 PS (also plus 50 PS zum GTB) und 770 Nm holen die Ingenieure aus dem 3,9-Liter-Turbo. Damit jagt der F8 Tributo in 2,9 Sekunden auf Tempo 100 und knackt nach 7,8 Sekunden die 200er-Marke. Spitze: 340 km/h.
Nochmals sicherer
Damit der schicke Mittelmotor-Sportler bei dieser Leistung auch auf der Rennstrecke und vor allem normalen Strassen ohne Auslaufzonen bleibt, hat Ferrari weiter an der Aerodynamik gefeilt. Deren Effizient steigerten die Ingenieure um zehn Prozent im Vergleich zum 488 GTB. Allein an der Front konnte der Anpressdruck um 15 Prozent steigen. Die Fahrdynamik-Regelsysteme wurden weiter verbessert und sind nun auch im «Race»-Modus aktiv, ohne den Fahrspass einzubremsen. Damit sollen noch mehr Fahrer in der Lage sein, im F8 Tributo ans Limit zu gehen, ohne andere und sich zu gefährden.
Weitere Details wird Ferrari am Genfer Salon verraten. Ab Donnerstag, 7. März, ist der F8 Tributo in Halle 5 zu bewundern.