RM Sotheby's Millionen-Auktion in Zürich
Diese 5 seltenen Boliden kommen unter den Hammer

Im Zürcher Hotel Park Hyatt kommen am Samstag zwei Dutzend Klassiker und moderne Sportwagen unter den Hammer. Wir stellen die fünf spektakulärsten Highlights der Millionen-Auktion vor.
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Am Samstag versteigert das Auktionshaus RM Sotheby's wieder exklusive Boliden in Zürich. Darunter diesen Aston Martin DB5 Vantage.
Foto: Neil Fraser ©2026 Courtesy of RM Sotheby's

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Am Samstag versteigert RM Sotheby’s 23 Luxusautos und Sportwagen in Zürich
  • Highlight: Bugatti Veyron für 2,4 bis 2,8 Millionen Franken geschätzt
  • Letztes Jahr erzielte das Auktionshaus knapp 70 Millionen Franken im Dolder Grand
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Lorenzo FulviRedaktor Auto&Mobilität

Vor einem Jahr spielte RM Sotheby’s im Zürcher Dolder Grand Hotel knapp 70 Millionen Franken ein. Jetzt kehrt das kanadische Auktionshaus nach Zürich zurück: Am Samstag kommen im Park Hyatt 23 Edel-Karossen unter den Hammer. Wir stellen unsere fünf Favoriten vor.

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BMW 2002 Turbo

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Den Wert dieses BMW 2002 Turbo schätzt Sotheby's auf 80'000 bis 120'000 Franken.
Foto: Justin Schmoeller ©2026 Courtesy of RM Sotheby's

Den Anfang macht der günstigste Wagen der Auktion. Dieser 52-jährige BMW ist eines von 1672 gebauten Exemplaren und wird ohne Mindestpreis angeboten. Das Auktionshaus rechnet mit einem Preis von 80'000 bis 120'000 Franken für den klassischen und 170 PS starken Bimmer. Ein Klacks im Vergleich zu den weiter aufgelisteten Fahrzeugen.

2

Porsche 911 Turbo

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Die zweite Turbo-Generation des Porsche 911 baut auf der 964er-Baureihe auf.
Foto: Simon Gosselin ©2026 Courtesy of RM Sotheby's

Der 1991 gebaute 911er sprintet in gut fünf Sekunden von 0 auf 100 km/h. Damals ein absoluter Rekord für Serienautos. Erstbesitzer dieses Exemplars war der Schweizer Ex-Formel-1-Pilot Heinz Schiller (1930–2007). Auf dem Tacho stehen erst 28'421 Kilometer. Schätzpreis: 300'000 bis 350'000 Franken.

3

Ferrari 365 GTB/4 Daytona Berlinetta

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Ursprünglich war dieser Ferrari blau und wurde erst zu einem späteren Zeitpunkt in den aktuellen Gelbton umlackiert.
Foto: Simon Gosselin ©2026 Courtesy of RM Sotheby's

Der mindestens 600'000 Franken teure Ferrari 365 GTB/4 aus dem Jahre 1970 war ursprünglich blau lackiert und wurde erst zu einem späteren Zeitpunkt in den aktuellen Gelbton umlackiert. Es wurden 1300 GTB/4 Daytonas gebaut, doch nur zwischen 400 und 500 davon kamen als begehrte «Plexi-Daytona» – diese hatten eine Plexiglas-Frontverkleidung mit feststehenden Scheinwerfern, statt wie bei späteren Modellen Klappscheinwerfer. Ausserdem wurden die Anzeigen in Meilen kalibriert, da der Daytona ursprünglich für seine Erstauslieferung in die USA vorgesehen war.

Die zehn teuersten Boliden der Auktion

Fahrzeug Schätzpreis
Ferrari F403,2 bis 3,5 Mio. Franken
Pagani Huayra Roadster2,5 bis 3,0 Mio. Franken
Bugatti Veyron 16.4 Grand Sport Vitesse «Jean-Pierre Wimille»2,4 bis 2,8 Mio. Franken
Mercedes-AMG One2,3 bis 2,5 Mio. Franken
Ferrari 812 Competizione A1,6 bis 2,0 Mio. Franken
Lamborghini Miura P400 S1,5 bis 2,0 Mio. Franken
Ferrari Superamerica0,85 bis 1,0 Mio. Franken
Aston Martin DB5 Vantage800'000 bis 950'000 Franken
Ferrari 365 GTB/4 Daytona Berlinetta600'000 bis 700'000 Franken
Ford GT Carbon Series585'000 bis 645'000 Franken
4

Lamborghini Miura P400 S

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Vom Lamborghini Miura P400 S mit 365 PS starkem Heck-V12 wurden nur 338 Stück gebaut.
Foto: Simon Gosselin ©2026 Courtesy of RM Sotheby's

Ein Traum in Rot: Vom Miura P400 S mit 365 PS starkem V12-Motor im Heck wurden nur 338 Stück gebaut. Dieser 1969er-Oldie gehörte einst dem französischen Formel-1-Star René Arnoux (78). Er verkaufte den Wagen kurz vor seinem Wechsel zu Ferrari, wo Enzo Ferrari (1898–1988) sein Teamchef wurde – ein weiser Schachzug. Der Miura dürfte zwischen 1,5 und zwei Millionen Franken einspielen.

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Bugatti Veyron 16.4 Grand Sport Vitesse «Jean-Pierre Wimille»

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Sechs Sondermodelle entstanden auf Basis des Bugatti Veyron 16.4 Grand Sport Vitesse.
Foto: Simon Gosselin ©2026 Courtesy of RM Sotheby's

Auf Basis des 1200 PS starken Bugatti Veyron 16.4 Grand Sport Vitesse führte Bugatti sechs Sondermodelle «Les Légendes de Bugatti» ein. Pro Modell wurden jeweils drei Stück gebaut. Die erste Reihe würdigt Ex-Rennfahrer Jean-Pierre Wimille (1908–1949) und wurde 2013 enthüllt. Wimille konnte als Bugatti-Werksrennfahrer zweimal die 24 Stunden von Le Mans gewinnen – der erste Sieg 1937 war ebenso der allererste Le-Mans-Sieg von Bugatti. Dieses am Samstag zu versteigernde Fahrzeug hat nur knapp 4000 Kilometer auf dem Tacho und soll zwischen 2,4 und 2,8 Millionen Franken einbringen.

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