Bei Walmart in New Jersey und in anderen Geschäften in den USA war am Donnerstagabend die Hölle los. Am Vorabend zum sogenannten Black Friday waren die Menschen hier auf der Suche nach Schnäppchen. In den USA ist der Black Friday seit Jahrzehnten eine feste Institution und bringt jedes Jahr Millionen Amerikaner dazu, sich früh am Morgen in riesigen Schlangen vor den Türen der Einzelhändler zu versammeln. Obwohl er kein offizieller Feiertag ist, hat der Black Friday etwas von einem Shopping-Feiertag, da viele Angestellte ihn als Brückentag zwischen Thanksgiving, das immer auf einen Donnerstag fällt und dem darauffolgenden Wochenende nutzen.
Die Händler nutzen diesen Umstand und locken die kaufwilligen Kunden immer früher in Ihre Läden. Der Black Friday ist der umsatzstärkste Tag des Jahres für den amerikanischen Einzelhandel. Viele Kunden glauben, dass sie an diesem Tag viel Geld sparen können:
«Am Ende muss ich für die ganze Elektronik bis zu 1200 Dollar weniger zahlen. Das lohnt sich.»
Regelmässig kommt es beim Black Friday in den USA zu Tumulten und Kämpfen um die besten Schnäppchen. Auch Verletzte sind keine Seltenheit. Allerdings verlagert sich die Schnäppchen-Jagd immer mehr ins Internet. Dank eines stabilen Arbeitsmarktes und steigender Aktienkurse sind die Konsumenten in den USA den Umfragen zufolge in Kauflaune.