Zerstörte Häuser, umgekippte Funktürme und mehrere Opfer: In den US-Bundesstaaten Arkansas, Missouri, Tennessee und Indiana wurde eine Tornado-Warnung ausgerufen. Mancherorts wurde die Gefahr als Stufe 5 von 5 deklariert. Die höchste Warnstufe, die auch mit einem Tornado-Notstand beschrieben wird, wird nur in seltenen Fällen ausgerufen. Nach Zahlen der US-Website PowerOutage vom frühen Donnerstagmorgen (Ortszeit) fiel in sieben Bundesstaaten bei insgesamt mehr als 300'000 Anschlüssen der Strom aus - darunter mehr als 100'000 in Indiana.
Bereits in der Nacht auf Donnerstag meldeten die Behörden diverse Schäden. Eine Schule in Tennessee wurde offenbar komplett weggefegt. Über Opfer ist bisher noch nichts bekannt. Medienberichten zufolge kamen in Tennessee mindestens drei Menschen ums Leben.
Der Gouverneur des Bundesstaates Kentucky, Andy Beshear, sprach von einem der «schlimmsten Wetterereignisse, die wir je hatten». «Wir haben es mit Tornados, Hagel, Sturmböen, schweren Regenfällen und potenziellen Überschwemmungen zu tun. Passen Sie auf und bereiten Sie sich vor», schrieb der Gouverneur auf X.
Menschen eingeschlossen
Besonders die Ortschaften Selmer und Slayden hat es schlimm getroffen. Einsatzkräfte berichten von zahlreichen verletzten und eingeschlossenen Personen. Für Nashville wurde ebenfalls eine Tornado-Warnung ausgerufen. Sirenen ertönten.
In Missouri gab es mindestens ein Todesopfer, wie CNN unter Berufung auf lokale Behörden berichtet. Aufnahmen auf X zeigen, wie Winde Bäume zum Umstürzen bringen. Die Tornado-Warnung soll auch in den nächsten Stunden noch gelten.