Der russische Präsident sagte während eines Pressetermins im Kreml, er glaube nicht, dass Trump sich in Russland mit Prostituierten vergnügt habe. Die Vorwürfe seien ein perfider politischer Versuch, das Resultat der US-Wahlen zu untergraben.
Ein ehemaliger britischer Geheimagent behauptete in einem Bericht, dass Trump vor Jahren in einem Moskauer Hotel Prostituierte auf sein Zimmer bestellt habe. Der russische Geheimdienst sei im Besitz von Aufnahmen der Sex-Orgie.
Alles Lügen, meint der russische Präsident dazu. Trump sei damals kein Politiker gewesen, die russischen Geheimagenten hätten von seinen politischen Ambitionen noch gar nichts gewusst. Es sei «völliger Unsinn» zu glauben, dass die russischen Geheimdienste «Jagd nach jedem amerikanischen Milliardär» machen würden.
Der Kreml besitze keinerlei kompromittierendes Material über Trump sagte Putin. Die Hotel-Story widerlegte der russische Präsident mit eigentümlicher Logik: Trump sei erstens »ein erwachsener Mann, und zweitens sei er jemand, der seit vielen Jahren Schönheitswettbewerbe organisiere und deshalb die schönsten Frauen der Welt treffe. «Ich kann nicht glauben, dass er in ein Hotel schleiche, um «leichte Mädchen zu treffen».
Lachend fügte Putin hinzu: «Obwohl unsere zweifellos die besten der Welt sind.»
Der Chauvi-Spruch war dem Kreml-Chef dann doch etwas zu derb: Putin beeilte sich hinzuzufügen, dass Prostitution natürlich eine ganz schlimme Sache sei.