Deutsche Rakete stürzt nach wenigen Sekunden ab
0:19
Video zeigt Explosion:Deutsche Rakete stürzt nach wenigen Sekunden ab

Explosion in Norwegen
Deutsche Spectrum-Rakete kurz nach Start abgestürzt

Deutscher Raketenstart endet in Fehlschlag. Die Spectrum-Rakete von Isar Aerospace stürzte kurz nach dem Start vom norwegischen Weltraumbahnhof Andöya ab und explodierte. Der Testflug war der erste Versuch einer Orbitalrakete aus Kontinentaleuropa.
Publiziert: 30.03.2025 um 13:17 Uhr
|
Aktualisiert: 30.03.2025 um 13:43 Uhr
1/4
Die Spectrum-Rakete von Isar Aerospace stürzte kurz nach dem Start ab und explodierte.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

  • Deutscher Start-up-Raketenstart in Norwegen gescheitert. Spectrum-Rakete explodierte nach Start
  • Isar Aerospace versuchte ersten Orbitalraketenstart aus Kontinentaleuropa
  • 28 Meter lange Rakete startete vom Weltraumbahnhof auf der Insel Andöya
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
I0K_6tIf_400x400.png
AFPAgence France Presse

Die deutsche Start-up-Firma Isar Aerospace ist am Sonntag mit dem Versuch des ersten Starts einer Orbitalrakete aus Kontinentaleuropa gescheitert. Wie in einer Live-Übertragung auf Youtube zu sehen war, geriet die 28 Meter lange Spectrum-Rakete kurz nach dem Start vom Weltraumbahnhof auf der norwegischen Insel Andöya ins Trudeln, stürzte auf die Erde und explodierte. Der Testflug war zuvor mehrfach verschoben worden.

Es war der erste Teststart einer Spectrum-Rakete und zugleich der erste Raketenstart in Europa, der fast ausschliesslich aus privaten Mitteln finanziert wurde. Isar-Aerospace-Chef Daniel Metzler hatte vorab erklärt, in der aktuellen geopolitischen Lage sei der geplante Testflug «viel mehr als ein Raketenstart». Schliesslich sei der Weltraum einer der entscheidendsten Orte «für unsere Sicherheit, Widerstandskraft und unseren technologischen Fortschritt».

Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.

«Unabhängigen und souveränen Zugang zum Weltraum sichern»

Weitere Unternehmen wie die deutschen Firmen Rocket Factory Augsburg und HyImpulse, die französischen Firmen Latitude und MaiaSpace oder das spanische Unternehmen PLD Space arbeiten nach Angaben der Europäischen Raumfahrtbehörde ESA ebenfalls daran, sich im Markt für Mikro- oder Mini-Trägerraketen zu etablieren und Europa einen «unabhängigen und souveränen Zugang zum Weltraum zu sichern».

Die Spectrum-Rakete verfügt über neun Triebwerke an ihrer ersten und ein weiteres an ihrer zweiten Stufe. Nach Herstellerangaben kann sie mit bis zu einer Tonne beladen werden.

Fehler gefunden? Jetzt melden
Was sagst du dazu?