«Als ich anfing, Pornos zu schauen, schaute ich zuerst nur normale oder Soft-Pornos.» Die Worte kommen aus dem Mund von Rebecca, einer 19-jährigen Australierin. Damals war sie gerade mal acht Jahre alt.
Sie konsumierte die Filme täglich. Doch irgendwann wurde ihr das seichte Material zu langweilig und sie fing an, härtere Filme zu konsumieren. Aggressive, gewalttätige und brutale Pornos wurden zur Norm.
«Ich wollte die Pornos mehrmals täglich schauen und ich hatte das Gefühl, dass ich nicht aufhören kann», sagt Rebecca.
Und das hatte auch Einfluss auf ihre Beziehungen. «Sex stand immer im Zentrum. Die Beziehungen waren lieblos und brutal. Und ich nahm immer eine unterwürfige Rolle ein, so wie ich es in den Filmen gesehen hatte», erzählt Rebecca.
Sie probierte auch gefährliche Dinge wie Würge-Spiele aus. «Meine Partner waren immer mehr als bereit, solche Sachen mit mir zu machen.»
Aufzuhören war sehr hart für die 19-Jährige. «Rückblickend wünsche ich mir, ich hätte nie Pornos gesehen.»
Rebeccas Geschichte ist Teil der Sendung «Australians on Porn» des australischen Senders «abc2».