Andreas E.* (25) kannte kein Erbarmen. Aus Eifersucht wurde er am 6. Oktober zum Killer von Kitzbühel, löschte ein Leben nach dem andern aus. Dass seine Ex-Verlobte Nadine H.* (†19) einen neuen Freund hatte, konnte er wohl nicht ertragen – und tötete daraufhin Vater, Mutter und Bruder der 19-Jährigen, bevor er Nadine H. und ihren neuen Freund, das Eishockey-Talent Florian J.* (†24) mit einer Pistole erschiesst.
Jetzt sitzt Andreas E. in Isolationshaft, wird rund um die Uhr bewacht. Während er anfangs schwieg, hat er mittlerweile seine Wahnsinnstat gestanden. Reue zeigte er dabei nicht. Im Gegenteil: Emotionslos soll er den Fünffachmord geschildert haben, wie «Ö24» berichtet.
Drohte mit einer Machete in der Hand mit Mord
Auf den ersten Blick handelte E. wie aus dem Nichts. Bekannte beschreiben den Killer als ruhigen, netten jungen Mann. Doch der 25-Jährige konnte auch ganz anders sein. Er hatte offenbar eine sadistische Seite, von der nur wenige wussten.
Diese lebte er offenbar an Tiere aus, wie das österreichische Magazin «News» berichtet davon, dass E. sich immer in Bauernhöfe schlich, um Hühnern den Kopf abzuschlagen und Büsis anzuzünden. Und nicht nur das: Er soll auch mehrere Personen mit dem Tod gedroht haben, hielt ihnen dabei eine Machete an den Hals.
Wie ernst er es damals meinte, ist unklar. Fakt ist: Anfang Oktober wird E. zum Fünffach-Killer. Dafür wird er sich nächstes Jahr vor Gericht verantworten müssen. (jmh)
* Namen bekannt