Der pure Gegensatz zum normalen Leben in Kuba. Vilma Rodríguez, die Enkelin von Kubas Ex-Präsidenten Raúl Castro, vermietet in Havanna ein luxuriöses Ferienhaus für rund 660 Franken pro Nacht.
So macht sie das grosse Geld, während die Bewohner der Insel ein Leben am Existenzminimum führen. Im Durchschnitt leben die zwölf Millionen Einwohner im Monat nämlich von knapp 30 Franken.
Das kubanische Luxushaus «Casa Vida»
Auf der Vermietungsplattform «Airbnb» beschreibt Rodríguez das Haus «Casa Vida» als Traumhaus, in dem Eleganz, Design und Tradition aufeinandertreffen. Die Villa bietet Platz für zehn Gäste. Es verfügt über vier Schlafzimmer, einen Pool und eine Terrasse.
Die Zukunft der Luxus-Einnahmequelle von Rodríguez ist jedoch unsicher. Weil sich die zuletzt aufgelockerte Situation zwischen den USA und Kuba wieder verschärft, könnte die Castro-Enkelin einen grossen potenziellen Kundenstamm verlieren.
USA will neue Restriktionen einführen
US-Regierungsvertreter haben am Mittwoch neue Restriktionen verkündet. Davon betroffen: Geldtransfers nach Kuba. Damit will die Regierung neue Grenzen für kubanische Familien setzen, die in den USA leben und ihren Verwandten in Kuba Geld überweisen.
Ausserdem wollen die USA solche Reisen einschränken, die nicht als Verwandtenbesuche dienen. Mit diesen Massnahmen will die US-Regierung dem kubanischen Regime die amerikanischen Dollars wegnehmen, sagte John Bolton, der nationale Sicherheitsberater von Trump. Gemäss Schätzungen seien private Geldtransfers eine der wichtigsten Einnahmequellen von Kuba. (frk)